Kopfkino

Ich finde keinen Halt mehr.

Das einzige, wirklich einzige, auf dass ich mich in letzter Zeit noch wirklich freue und wo ich alles um mich herum für einen Augenblick vergessen kann, ist wenn ich mein Morgenlicht sehen kann. Aber selbst das wird immer öfter zur Geduldsprobe, da die Entfernung, die zwischen uns liegt, viele Steine in unseren Weg legt.

Ich kann ihn nicht einfach mal eben so sehen, wenn mir danach ist und/oder es mir nicht gut geht und ich mich ablenken will.

Und wenn ich dann wieder Momente wie diesen habe, wo mir alles über den Kopf zu steigen und ich darin zu ersaufen drohe, ich zusätzlich auch noch seine Nähe auf's tiefste vermisse, da fällt es mir manchmal schwer nicht den Boden unter meinen Füßen zu verlieren.

Ich habe heute schon wieder gefehlt. Ich weiß nichtmal, ob ich wirklich diesen beruflichen Weg einschlagen will.
Um ehrlich zu sein, weiß ich generell nichts mit meiner Zukunft anzufangen.

Ich habe noch immer keine Ziele.
Keinen Weg vor mir, dem ich nachgehen kann, der mich anspornen und irgendwo hinführen würde.

Und so verliert die Leiter, an der ich hänge, eine weitere Sprosse.
Ich befürchte es dauert nicht mehr lange, bis genug Sprossen abgebrochen sind und somit die Lücke zum Licht, zum Ausweg aus dem dunklen Loch, für mich unüberwindbar wird.
Zudem werden meine Beine immer schwerer, die über dieser endlosen Tiefe baumeln; würde am liebsten einfach nachgeben und mich fallen lassen.

Aber ich kann nicht, ich habe ein Versprechen gegeben, zu versuchen durchzuhalten.
Ich will nicht schon wieder enttäuschen...
6.2.08 14:41
 


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