Kopfkino

Und heute war die Welt wieder ein Stückchen blasser.

Meinen Augen fällt es immer schwerer, Farbkleckse auszumachen.
Alles versinkt im tristen Grau.


Aber vielleicht bin es auch einfach ich, die verblasst..?
10.1.08 18:22


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Ich höre schon den ganzen Abend dieses Lied, Carol of the Bells in verschiedenen Ausführungen, und fühle jedes Mal diesen Drang zu leben.
Jedes Mal fährt mit durch den Kopf, dass mir etwas aufregendes wiederfährt, ich durch abendliche, verschneite Gassen und Märkte eile, Schneeflocken um mich herum tänzeln, während ich mein ganz eigenes Abenteuer verfolge. Ein Teil von etwas Großem bin. Mich wirklich lebendig fühle.

Jedes Mal wenn ich die Augen schließe und der dynamischen Melodie lausche, sehe ich diese verschneiten, nächtlichen Gassen, durch die ich laufe, spüre schon beinahe die Schneeflocken in meinem Gesicht. Ich weiß nicht mal, was ich eigentlich verfolge, woraus dieses Abenteuer genau besteht. Aber ich kann aus tiefstem Herzen sagen, dass ich mich lebendig fühle...

...Zu dumm nur, dass all dies ein (weiterer) Tagtraum ist, bloße Fantasie, so sehr mein ganzes Wesen sich auch danach sehnen mag...
Die Realisation, weitehrin in dieser grauen Realität festzusitzen, tut schon fast körperlich weh.

... ...
Ich hätte jetzt Lust auf einen guten (Fantasy)Film, der zur Winter-/Weihnachtszeit spielt.. Any ideas?
5.11.07 23:49


Es spricht alles dafür, dass ich verliebt bin. Fühlt sich danach an.
Und ich glaube, er ist es auch. Wirklich aufrichtig.

...Wieso also verspür ich so eine verdammte Angst vor uns?

Weil es meine erste Beziehung ist obwohl ich bereits das Erwachsenenalter angebrochen habe?
Oder weil ich Angst vor seinen Gefühlen hab? Angst zu verletzen?
Aber wenn ich wirklich liebe, sollte ich doch eigentlich gar nicht erst verletzen (können)... oder?

Oder habe ich bloß Angst, selbst verletzt zu werden..? Schon wieder...

...
Ich versteh mich selbst nicht. Wie so oft.
6.10.07 00:41


Und doch weicht das Grau ein wenig um Platz für einen kleinen Lichtschimmer zwischen den trüben Wolken zu schaffen.

Ich habe mein Morgenlicht gefunden.
23.9.07 22:27


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